20 Oktober, 2017

10 Dinge, die du als Mama verloren hast

Damals, als ich mit meinem Glückskind schwanger war, bangte ich um mein altes Leben. Gerade in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft war ich eher geschockt, als erfreut.
Meine lieben Freundinnen wollten mich damals aufbauen und motivieren.
Es ändert sich doch nicht viel. Du bist doch immer noch du und kannst deinen Hobbies und Interessen nachgehen. Es ist nur einer mehr da. 

Ach Mädels, das war so lieb von euch, damals. Aber jetzt weiß ich:
Das war alles gelogen! Es bleibt nichts wie es war!!






Aber als Mama, die ich jetzt seit einigen Jahren bin, weiß ich mittlerweile, dass das neue Leben, dass ich im Moment der Geburt rigoros übergestülpt bekommen habe, mindestens genauso abgefahren genial ist, wie die Zeit davor!
Wenn nicht sogar besser!

Ein paar Dinge, die vor dem Kind selbstverständlich waren, sind für dich uns Mamas trotzdem nicht mehr vorhanden. Hier meine persönliche Top 10, an Dingen, die ich als Mama (zeitweise) verloren habe.


1. Dein Schamgefühl:
Ich bin weder eine besondere Stimmgewalt, noch beeindrucke ich nachhaltig mit meinen Tanzkünsten (zumindest nicht positiv). Trotzem tanze ich im Wohnzimmer, Garten oder Park ausgelassen zu stupiden Kinderliedern, singe beim Einkaufen in der Warteschlange mit dem Mädchen im Kanon unsere aktuellen Lieblingssongs und erkläre im Wartezimmer beim Arzt geduldig und gar nicht flüsternd die verschiedenen peinlichen Alltagsfragen, die das Zuckermädchen gerade so beschäftigen.
Die Leute gucken? So what.


2. Deine Zeit
Ähm? Was ist das!?
Das Gefühl von Zeit hat sich stark verändert. Von einer flexiblen Zeiteinteilung mal ganz zu schweigen. Die Zeit verrinnt mir zwischen den Fingern... nicht nur, dass ich kürzlich erst mit Wehen ins Krankenhaus gefahren bin, gerade mit dem Mädchen meinen ersten Tag in der Kita verbracht habe und wir doch gestern erst den vierten Geburtstag gefeiert haben... scheiße nein! In wenigen Wochen ist schon wieder (!) Weihnachten. Gut, dass ich noch keine Zeit hatte die Dekoration aus dem letzten Jahr abzuhängen.


3. Deine empfindliche Ohren
Im Restaurant, am Nebentisch eine Familie mit drei Kindern. Das Baby weint, die Kleine singt unaufhörlich Kindergartenlieder und der Große lässt sein Spielauto geräuschvoll über den Tisch fahren. Und ich? Ich strahle, genieße die Ruhe am Tisch, entspanne beim Gedanken serviert zu bekommen und nicht abwaschen zu müssen. Herrlich...
Kindergeplärre? Wie? Achso... da sind Kinder? Hab ich gar nicht gehört.

sorry, ich hör nichts - urban ears

4. Deine entspannten und langen Telefongespräche
Sagt mir bitte, dass es bei euch auch so ist!
Das Zuckermädchen kann stundenlang still und ruhig vor sich hin spielen, malen, basteln... Aber sobald das Telefon mit dem bekannten Summen einen Anruf ankündigt erwacht sie aus ihrem Dornröschenschlaf.
Grundsätzlich hat sie während Telefongesprächen, egal ob wichtig oder nicht, so viel zu erzählen und zu berichten, als hätten wir uns 2 Wochen nicht gesehen.
Der Einsatz von bisweilen energischer Zeichensprache und dem bösen Blick, der sonst immer zu absoluter Stille animiert, bringt gar nichts... wird schlichtweg ignoriert. 
Und wenn ich dann wieder auflege, herrscht abrupt wieder Stille.
Mit wem ich warum telefoniert habe und was besprochen wurde?
Keine Ahnung...


5.  Deine zwei normalen Arme
Weil zwei Arme nämlich nicht mehr reichen. Auf einmal verfügst du nämlich nicht mehr über nur zwei Arme und zwei Hände, wie jeder normale Mensch. Völlig normal und gelassen kannst du mit deinen Armen so geschickt hantieren, als wären es sechs... oder gar acht.
Baby tragen, essen kochen, Whatsapp beantworten, Staubsaugen und gleichzeitig den Lippenstift nachziehen? Kinderspiel... echt! Ich bitte euch, da muss schon mehr kommen! 



6. Deine Intimsphäre 
Mittlerweile sind WIR aus dieser Lebensphase raus.
Doch aus reiner Gewohnheit schleiche ich, wenn ich "richtig" auf Toilette muss, immer noch heimlich den Flur entlang und schließe bewusst hinter mir ab. Denn wenn das Mädchen etwas unglaublich wichtiges zu erzählen hat (Auf dem Rasen ist ein Hase! Ich habe meinen roten Stift wiedergefunden!) ist eine (Klo-)Tür keine Grenze. Sie stürzt herein, plappert auf mich ein und beendet ihren Redeschwall mit einem "Was machst du gerade?" ähm...


7. Deine Unbesorgtheit
Es ist wirklich nicht so, dass ich mit dem Mädchen im Bällebecken sitze, damit sie sich nicht verletzt oder mit ihr durch den Tunnel auf dem Spielplatz krieche (äh, hallo... Verstopfungsgefahr), damit sie sich die Knie nicht aufschürft. Ich schwöre ich bin keine Helikoptermommy!
Trotzdem ist mein Sorgenradar immer an.
Das Mädchen klettert auf einem Baum und winkt - natürlich klettert sie heile wieder herunter, denn das macht sie schon seit Jahren so - dennoch sieht mein Hirn wie sie fällt und auf unglücklichste Art und Weise aufschlägt. Während ich mich gleichzeitig gedanklich zu beruhigen versuche, stehe ich innerlich bereits in Startposition, um im Falle eine Falles (haha, Wortspiel) keine Zeit zu verlieren.
Nicht gut für die Nerven.
Liebe Mamas mit größeren Kindern: Hört das wohl irgendwann auf?



8. Dein ausgeprägtes Wissen über Promiklatsch
Ich habe wirklich (!) keine (!) Ahnung, welche Filme einen Oscar gewonnen haben, wer gerade mit wem liiert hat oder welches Promi Paar sich getrennt hat. Die neuesten Songs im Radio höre ich grundsätzlich als letztes und selbst die täglichen Nachrichten aus der Tageszeitung kommen nicht bei mir an. Ich krieg einfach nichts mehr mit!
Es gibt Wichtigeres und vor allem meist Akuteres. Die Teeparty mit der gesamten Kuscheltierfamilie zum Beispiel.


9. Deine weiße Weste
Die kleine Schnute wird beim Umarmen schnell an der mütterlichen Bluse abgewischt, tränchenverschmierte Wagen hinterlassen Flecken auf der Brust und kleine Schmuddelfinger putzen sich fast ungesehen an der Hose ab. Natürlich an deiner Hose.
Und dann sitzt du im Büro im Meeting und fragst dich, woher der Fleck am Kragen schon wieder kommt und ob der wohl deine Seriosität in irgendeiner Weise beeinflusst.



10. Deine Geheimnisse
Erwachsenenspielzeug in der Schlafzimmerschublade, ein schneller Facebookcheck während des Klobesuchs, der Braten, der deiner Nachbarin total misslungen ist oder die Tatsache, dass du die neue Freundin deines Bekannten irgendwie nervig findest... Sei dir sicher, dass alle Infos ihren Weg finden, bis zu den Nachbarn, den Großeltern oder gleich bis zu der neuen Freundin.
Die Kleinen plappern ganz unbedacht und frei- das ist schön. Fast immer.
(Ich muss betonen, dass das Zuckermädchen seit Jahren ein ganz ganz toller Geheimnisbewahrer ist. Sie gibt keine intimen Infos raus... an niemanden! Außer an mich, weil man Mama ja alles erzählen darf.)


Wer von euch erkennt sich in dem ein oder anderen, natürlich nicht immer ganz ernst gemeinten Punkt wieder?
Könnt ihr noch Punkte ergänzen?
Wir sind gespannt!


Lieblingsgrüße!

17 Oktober, 2017

Spooky Halloween - Ideensammlung für euch!

Das Zuckermödchen und ich sind kleine Gruselfans.
Wir mögen es schaurig, dunkel und unheimlich.
Am Besten mit einem donnernden Gewitter untermalt.

MUAHHHHAHAHAAAA!



ok... ein bisschen Licht brauchen wir schon.
Nagut, viel Licht.
Und alleine sein geht auch nicht.
Und zwischendurch brauchen wir was Lustiges.
Eigentlich sind wir ziemliche Schisser...

Aber trotzdem mögen wir den leichten Schauer, den der aus den USA herübergeschwappte, eigentlich keltische Brauch so mit sich bringt.Wir freuen uns auf Halloween, wegen der spooky Dekoration und nehmen auch den ganzen kommerziellen Kram mit.

Für die Nachbarskinder haben wir gerade gruselige Lollis gebastelt.
Die sind so einfach zu machen, dass es fast eine Schande ist, dass wir es nicht schon viel früher gemacht haben!

Alles was man benötigt sind Lollis, Stoffreste, Papier und einen Filzer.


Für die Geister
Den Lollis zieht man ein weißes Gewand aus einem Stückchen Stoff an und knotet es am Lollistil fest. Mit dem Filzer weden ein paar Augen und einen Mund darauf gemalt.











Für den Spinnen
Die Spinnen bekommen einen mit schwarzem Stoff verkleideten Lollikörper.
Aus schwarzen Pfeifenreinigern (oder alternativ schwarzem Papier) werden acht Spinnenbeinchen geknickt und unter den Spinnenkörper geklebt. Aus weißem Papier entstehen nun noch die Spinnenaugen, die einfach aufgeklebt werden.






Ihr wollt gleich weiter basteln und noch mehr Halloweenideen sehen? Wir haben euch noch ein paar Tipps und Ideen zusammen gesucht.


Skelett, Hase; Sugarskull, Leopard

Kinderschminken geht auch für Große!
Mit ein bisschen Make up und ein paar Knochen auf dem Shirt werdet ihr ganz schnell zu kleinen sceletons oder sugarskulls. Ein gelbes Shirt und eine schwarze Hose machen euch zu wilden Leoparden und mit einem grauen Jogger werdet ihr zu zuckersüßen Halloween-Häschen! Letztere sind die schlimmsten ihrer Art, weil sie auf dem ersten Blick so harmlos aussehen.
Für das Makeup benutzen wir am liebsten die Kinderschminksets von Eulenspiegel.

Oder darf es etwas Leckerers zu Essen sein? Oder eine Kleinigkeit aus der Hexenküche?
Haltet euch fest:


Horrorfood ist mit lila Kartoffeln, Bockwürsten und ein paar Accessoires ganz leicht herzustellen.
Eine gruselige Friedhofsparty. Und das essbar!

Das süße Freebie für euren Plotter findet ihr hier
Igitt! Spinnen im Haar wären für mich der ultimative Alptraum! Wie es ganz ohne Schreikrampf geht steht hier

Die kleinen Halloween Kids, die am Abend bei uns klingel, dürfen ihr "Süßes" direkt aus dem Sarg nehmen.

Eine meine liebsten Verkleidungen für das Mädchen. Niedliche Hexe in ihrer Hexenküche


Und? Ist was für eure Halloweengelüste dabei?
Dann am besten gleich ran an den Basteltisch. Oder den Nähtisch. Oder in die Küche.
Verlinkt mich gerne, wenn ihr etwas von mir nachmachen wollt.


Lieblingsgrüße!

12 Oktober, 2017

Black Basic Shirt

Schwarze Basics sind essentiell in meinem Kleiderschrank.  
Gerade habe ich meinen Kleiderschrank aber ein wenig aussortiert (das tut manchmal wirklich gut!) und die verbliebenen schwarzen Basics reichten für mein persönliches Empfinden nicht mehr aus. 




Also ran an die Maschine und einen gut sitzenden Basic-Schnitt und etwas schwarzen Jersey im Handumdrehen in ein Shirt verwandeln. 

Schwarz gehört zu  meinen persönlichen Kleidungsfarben-Favoriten  
Natürlich: Schwarz ist das fehlen von Licht. Wenn man also nichts sieht, sollte man bei Schwarz nicht von einer Farbe sprechen. Ach, ihr wisst, was ich meine....

Schwarz ist erst mal immer einfach zu kombinieren, ohne das man morgens verzweifelt Stunden vor dem Kleiderschrank verbringen muss (Mama-Bonus). Die Farbe liegt für mich auch irgendwo zwischen Eleganz und Coolness. Zwischen Unnahbarkeit und Selbstbewusstsein. 
Je nach Situation und Gefühl passt die Farbe also fast immer! 







Als Basicschnitt habe ich Lady Mariella verwendet, die ich auch hier schon zu einem Lieblingsshirt vernäht habe. Schwarzen guten und festen Jersey findet ihr überall. Meiner ist von hier. (Ich brauche wieder Nachschub! Warum ist schwarzer Jersey immer so schnell weg?) 


Was sind eure liebsten Basic-Schnitte? Gibt mir doch ein paar Tipps, denn ich bin gerade wieder voll auf den Basic-Geschmack gekommen. 


Lieblingsgrüße!

10 Oktober, 2017

Das hat Tradition...

Diese Eule gibts jedes Jahr und bisher wird uns dabei nicht langweilig.
Traditionell wünscht sich das Zuckermädchen zum Geburtstag eine neue Eule.
Auch in diesem Jahr gab es ein neues Unikat.




schon Jahre her, das Zuckermädchen mit ihrer ersten Eule



Nach bewährtem (eigenen) Schnittmuster wird auch die sechste Eule ebenso geliebt, wie die erste Eule.

Langsam wird es eng im Kinderbett mit den vielen Eulenfreunden.

05 Oktober, 2017

Herbstbasteln mit Kindern

Klopf Klopf.
Der Herbst ist quasi da, klopft schon immer mal wieder mehr oder weniger vorsichtig an die Haustür und bringt mit den ersten regnerischen Tagen auch immer die Frage mit: wie beschäftige ich mein Kind? 
Wenn wir nicht nach draußen können, sind für uns Malen und Basteln immer eine wunderbare Beschäftigung. Da sowohl das Mädchen, als auch ich gerne kreativ sind, können wir bastelnd, schnippelnd und kritzelnd locker einen ganzen Nachmittag rumbringen. 

Am Ende fliegen bunte Papierfetzen durch die ganze Küche, die Hände kleben und die Magen knurren, weil wir das Abendessen verpasst haben.
Genau dann haben wir einen super Bastelnachmittag verbracht. 




Heute haben wir euch unsere letzte Bastelaktion einfach mal mitgebracht. 
Süße herbstliche Eulen aus Materialien, die ihr ganz sicher alle im Haus habt. Also klemmt euch eure Kids unter den Arm, fegt den nervigen Papierkram heute mal vom Tisch und stellt euch ein paar Knabbereien bereit (wegen dem knurrenden Magen)


Ihr braucht: 
Kloppaierrollen
Muffinförmchen
Festes Papier weiß
Festes Papier farbig

Außerdem
Schere
Heißkleber
Edding




Und so einfach gehts: 

Schritt 1:
Aus dem festen Papier schneidet ihr insgesamt vier Kreise aus. Zwei große, zwei kleine Kreise. Als Vorlage dienten uns kleine Klebebandrollen. Auf die innere Augenkugel malt ihr nun eine dicke Pupille. Dann werden beide Augenpaare durch Kleben hergestellt.
Aufgemerkt: Unsere Augen sind anatomisch nicht ganz korrekt. Normalerweise ist die Iris natürlich um die Pupille gefärbt und das restliche Auge ist weiß.
Aber manchmal ist das eben anders und ehrlich gesagt ist es uns sogar erst Tage später aufgefallen.




Schritt 2: 
Die obere Öffnung der Klopapierrolle wird so nach innen gebogen, dass zwei Eulenohren entstehen. Die anatomisch inkorrekten Augen werden nun unterhalb der Ohren aufgeklebt. 
Aus einem Muffinförmchen werden jetzt die Flügel hergestellt.
Dazu die Muffinform einfach ganz flach ausbreiten, einmal in der Mitte falten und dann halbieren. Die Falzen der gefalteten Flügel werden nun mit Heißkleber im Eulenrücken befestigt. 




Schritt 3
Aus weiteren Muffinförmchen wird jetzt das Eulenkleid ausgeschnitten. Je nach Größe der Muffinförmchen kann du sie einfach übereinander auf den Bauch der Eule kleben oder musst sie, so wie wir, erst in Form schneiden. 
Aus orangen Papier wird nun ein Schnabel ausgeschnitten, der zuletzt einen Platz im Eulengesicht findet.




Zappzerapp, das wars schon!
Und wenn man den kleinen flinken Kinderfingern beim Heißkleben noch ein wenig hilft, entstehen so in Windeseile ganze Eulenfamilien.
Den Kids macht es großen Spaß, weil sie fast alles tatsächlich allein umsetzen können (je nach Alter und Geschick vielleicht stellenweise etwas mehr oder etwas weniger) und relativ schnell ein fertiges Objekt in den Händen halten.




Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln und freuen uns, wenn ihr uns eure fertigen Eulen zeigen mögt! 
Vielleicht einfach als Kommentar bei Facebook? 

Lieblingsgrüße! 

03 Oktober, 2017

Geburtstagshoodie Nummer 6

Ein richtig großes Mädchen bist du geworden. 
Mittlerweile ein Schulkind, eine Leseratte, ein selbstständiges Kind, überraschend eloquent und neuerdings immer mit einem Hauch Ironie in deinen Scherzen. 

Das beste, tollste, hübscheste und klügste Zuckermädchen in meiner Welt! 








Dieses Jahr habe ich für das Zuckermädel eine Tasja (Schnitt von mialuna) aus meinem liebsten grün melierten Sweat genäht. Mit Bestickungen an Ärmeln und im Rücken und natürlich mit der obligatorischen Geburtstagszahl. Mit sechs süßen Lenzen darf die Zahl noch groß auf dem Bauch prangen.


Wir wünschen euch heute einen schönen freien Tag, am Tag der deutschen Einheit!

Lieblingsgrüße!

_________
Schnitt: Tasja
Stoffe: über Stoffe.de

28 September, 2017

Lady Tasja meets Lady Serena für einen kuscheligen Herbst

Herbst - Igitt!

Ich kann es drehen und wenden, wie ich will, ich mag den tristen, grauen, regnerischen Herbst einfach nicht.
Trotz seiner rascheligen Blätter und der golden Herbstsonne.
Trotz der vielen Kerzen im Haus und der Kuschelstimmung.



Trotz Kuschelpullis und heißem Kakao.
Trotz Glühwein und Spekulatius.
Naja... Ich gebe zu, der Herbst hat auf jeden Fall seine guten Seiten.Vermutlich sollte man (also ich) doch einfach an seiner (also an meiner) Grundeinstellung arbeiten.

Das Fotoshooting mit meinem Zuckermädchen in diesen nur wenig bunten Herbsttagen war auf jeden Fall ein toller Lichtblick! Ihr sucht nach dem Mädchen auf den Fotos?
Tjaha! Das kleine Multitalent steht hinter der Kamera und motiviert mich auch bei zwischenzeitlich einsetzenden Regentropfen mit ihren Fotografensprüchen!
Das macht sie echt richtig toll.
"Gut machst du das Mama! Du siehst super aus! Jetzt lache mal, als hätte ich einen Witz gemacht!" ruft sie und turnt dabei von links nach recht und dreht die Kamera nach oben und unten.


Klar, dass da auch eine Menge Ausschuss entsteht, wenn die Zappelmaus versucht die schwere Kamera ruhig zu halten. Ejal, wa?
In Zeiten von Digitalkameras ist das alles kein Problem.

Achso...
Ich habe mir übrigens eine Lady Tasja genäht. Einer meiner liebsten Hoodieschnitte von Mialuna. Die Taschenöffnung habe ich aus der Lady Serena kopiert.
Mit dickem Seemannstau, Lederapplikationen und aus wirklich kuscheligem Stoff.
Der braune Stricksweat ist mit einer Fleeceschicht gefüttert und somit richtig warm.
Und jetzt kann ich auch seit langem mal wieder beim Rums mitmachen.

Lieblingsgrüße!

Schnitte: mialuna
Kordel: amazon
Fleece: stoffe.de (gibts aber glaub ich nicht mehr)